Kündigungsschutzgesetz (KSchG)

§ 10 Höhe der Abfindung

(1) Als Abfindung ist ein Betrag bis zu zwölf Monatsverdiensten festzusetzen.
(2) Hat der Arbeitnehmer das fünfzigste Lebensjahr vollendet und hat das Arbeitsverhältnis mindestens fünfzehn Jahre bestanden, so ist ein Betrag bis zu fünfzehn Monatsverdiensten, hat der Arbeitnehmer das fünfundfünfzigste Lebensjahr vollendet und hat das Arbeitsverhältnis mindestens zwanzig Jahre bestanden, so ist ein Betrag bis zu achtzehn Monatsverdiensten festzusetzen. Dies gilt nicht, wenn der Arbeitnehmer in dem Zeitpunkt, den das Gericht nach § 9 Abs. 2 für die Auflösung des Arbeitsverhältnisses festsetzt, das in der Vorschrift des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch über die Regelaltersrente bezeichnete Lebensalter erreicht hat.
(3) Als Monatsverdienst gilt, was dem Arbeitnehmer bei der für ihn maßgebenden regelmäßigen Arbeitszeit in dem Monat, in dem das Arbeitsverhältnis endet (§ 9 Abs. 2), an Geld und Sachbezügen zusteht.




Artikel zu § 10 KSchG 1

Zu § 10 KSchG sind weitere Artikel und Definitionen im Rechtswörterbuch vorhanden.

  • Abfindung

    Rechtswörterbuch > A > Abfindung

    Die Zahlung einer Abfindung kommt in der Regel dann vor, wenn das Arbeitsverhältnis durch einen Aufhebungsvertrag zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber beendet wird. So (...)

  • Anzeige



Anzeige


§ 1 KSchG - Sozial ungerechtfertigte Kündigungen

1545 Aufrufe, zuletzt am 18.11.2017

§ 1a KSchG - Abfindungsanspruch bei betriebsbedingter...

992 Aufrufe, zuletzt am 18.11.2017

§ 23 KSchG - Geltungsbereich

913 Aufrufe, zuletzt am 18.11.2017

§ 4 KSchG - Anrufung des Arbeitsgerichts

764 Aufrufe, zuletzt am 18.11.2017

§ 10 KSchG - Höhe der Abfindung

744 Aufrufe, zuletzt am 19.11.2017

Mehr als 6000 Rechtsbegriffe verständlich erklärt. Rechtswörterbuch.de.