Strafprozessordnung (StPO)

§ 118

(1) Bei der Haftprüfung wird auf Antrag des Beschuldigten oder nach dem Ermessen des Gerichts von Amts wegen nach mündlicher Verhandlung entschieden.
(2) Ist gegen den Haftbefehl Beschwerde eingelegt, so kann auch im Beschwerdeverfahren auf Antrag des Beschuldigten oder von Amts wegen nach mündlicher Verhandlung entschieden werden.
(3) Ist die Untersuchungshaft nach mündlicher Verhandlung aufrechterhalten worden, so hat der Beschuldigte einen Anspruch auf eine weitere mündliche Verhandlung nur, wenn die Untersuchungshaft mindestens drei Monate und seit der letzten mündlichen Verhandlung mindestens zwei Monate gedauert hat.
(4) Ein Anspruch auf mündliche Verhandlung besteht nicht, solange die Hauptverhandlung andauert oder wenn ein Urteil ergangen ist, das auf eine Freiheitsstrafe oder eine freiheitsentziehende Maßregel der Besserung und Sicherung erkennt.
(5) Die mündliche Verhandlung ist unverzüglich durchzuführen; sie darf ohne Zustimmung des Beschuldigten nicht über zwei Wochen nach dem Eingang des Antrags anberaumt werden.






Anzeige


§ 152 StPO - StPO

3043 Aufrufe, zuletzt am 18.11.2017

§ 163 StPO - StPO

2877 Aufrufe, zuletzt am 17.11.2017

§ 163b StPO - StPO

2836 Aufrufe, zuletzt am 18.11.2017

§ 68 StPO - StPO

2747 Aufrufe, zuletzt am 17.11.2017

§ 203 StPO - StPO

2529 Aufrufe, zuletzt am 17.11.2017

Das große Nachschlagewerk im Internet. Rechtswörterbuch.de.