Familienrecht

Zugewinngemeinschaft

Als Zugewinngemeinschaft wird der gesetzliche Güterstand der Ehegatten bezeichnet, wenn nicht durch Ehevertrag etwas anderes vereinbart ist.

Merkmale sind:

1. Das Vermögen des Mannes und das Vermögen der Frau werden nicht gemeinschaftliches vermögen, bleiben getrennt; dies gilt auch für Vermögen, das ein Ehegatte nach der Eheschließung erwirbt.

2. Jeder Ehegatte haftet nur für seine eigenen Schulden und nur mit seinem eigenen Vermögen.

Der Zugewinn, den die Ehegatten in der Ehe erzielen, wird jedoch ausgeglichen, wenn die Zugewinngemeinschaft endet.


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Weitere Begriffe und Definitionen 2

Mit dem Begriff Zugewinngemeinschaft sind weitere ähnliche oder verwandte Artikel, Rechtsbegriffe und Definitionen aus dem Rechtswörterbuch verknüpft.

  • Zugewinn

    Der Zugewinn ist gemäß § 1373 BGB der Betrag, um den das Endvermögen eines Ehegatten das Anfangsvermögen übersteigt. Ein während der Ehe erzielter (...)

  • Zugewinnausgleich

    Der Zugewinnausgleich erfolgt beim Güterstand der Zugewinngemeinschaft wenn die Zugewinngemeinschaft endet. Wird der Güterstand der (...)



Gesetze und Verordnungen 7

Mit dem Begriff Zugewinngemeinschaft sind weitere Normen und Gesetze verknüpft. Alle relevanten Einträge aus dem Rechtswörterbuch anzeigen.

  • § 1363 BGB - Zugewinngemeinschaft

    (1) Die Ehegatten leben im Güterstand der Zugewinngemeinschaft, wenn sie nicht durch Ehevertrag etwas anderes vereinbaren. (2) Das Vermögen des (...)

  • § 1364 BGB - Vermögensverwaltung

    Jeder Ehegatte verwaltet sein Vermögen selbständig; er ist jedoch in der Verwaltung seines Vermögens nach Maßgabe der folgenden Vorschriften (...)



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