Strafprozessordnung (StPO)

§ 168c

(1) Bei der richterlichen Vernehmung des Beschuldigten ist der Staatsanwaltschaft und dem Verteidiger die Anwesenheit gestattet.
(2) Bei der richterlichen Vernehmung eines Zeugen oder Sachverständigen ist der Staatsanwaltschaft, dem Beschuldigten und dem Verteidiger die Anwesenheit gestattet.
(3) Der Richter kann einen Beschuldigten von der Anwesenheit bei der Verhandlung ausschließen, wenn dessen Anwesenheit den Untersuchungszweck gefährden würde. Dies gilt namentlich dann, wenn zu befürchten ist, daß ein Zeuge in Gegenwart des Beschuldigten nicht die Wahrheit sagen werde.
(4) Hat ein nicht in Freiheit befindlicher Beschuldigter einen Verteidiger, so steht ihm ein Anspruch auf Anwesenheit nur bei solchen Terminen zu, die an der Gerichtsstelle des Ortes abgehalten werden, wo er in Haft ist.
(5) Von den Terminen sind die zur Anwesenheit Berechtigten vorher zu benachrichtigen. Die Benachrichtigung unterbleibt, wenn sie den Untersuchungserfolg gefährden würde. Auf die Verlegung eines Termins wegen Verhinderung haben die zur Anwesenheit Berechtigten keinen Anspruch.






Anzeige


§ 152 StPO - StPO

3051 Aufrufe, zuletzt am 22.11.2017

§ 163 StPO - StPO

2883 Aufrufe, zuletzt am 22.11.2017

§ 163b StPO - StPO

2842 Aufrufe, zuletzt am 23.11.2017

§ 68 StPO - StPO

2752 Aufrufe, zuletzt am 22.11.2017

§ 203 StPO - StPO

2538 Aufrufe, zuletzt am 22.11.2017

Das große Nachschlagewerk im Internet. Rechtswörterbuch.de.