Erbrecht

Das Erbrecht (im objektiven Sinne) bezeichnet die Summe aller Rechtsnormen, welche die privatrechtlichen, vermögensrechtlichen Folgen des Todes eines Menschen regeln.

Denn mit dem Tod eines Menschen endet dessen Rechtsfähigkeit (die Fähigkeit, Träger von Rechten und Pflichten zu sein). Deshalb tritt nach dem Tode eines Menschen ein anderes Rechtssubjekt an seine Stelle und wird Träger der mit dem Tode nicht erlöschenden Rechte und Pflichten.

Das Erbrecht regelt nur die vermögensrechtlichen Folgen des Todes eines Menschen. Fragen, die mit der Beisetzung des Verstorbenen zusammenhängen, werden dagegen nicht behandelt. Die Pflicht zur Bestattung ist Teil des öffentlichen Rechts.

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  • Erblasser

    Erblasser ist derjenige, dessen Vermögen mit dem Tode auf eine oder mehrere Personen [...]

  • Schenkung

    Eine Schenkung ist ein einseitig verpflichtender Vertrag, der auf eine unentgeltliche Zuwendung gerichtet ist (vgl. § 516 BGB). Es muss eine Zuwendung vorliegen, durch die der Schenker [...]

  • Testament

    Ein Testament ist eine vom Erblasser einseitig getroffene Verfügung von Todes wegen. Innerhalb der ordentlichen Testamente wird zwischen dem öffentlichen Testament nach § 2231 BGB und dem [...]

  • Erbschein

    Der Erbschein ist gemäß § 2353 BGB ein Zeugnis des Nachlassgerichts über das Erbrecht des Erben. Der Erbschein dient dem Nachweis des Erbrechts gegenüber Privatpersonen, Behörden und [...]

  • Erbrecht

    Das Erbrecht (im objektiven Sinne) bezeichnet die Summe aller Rechtsnormen, welche die privatrechtlichen, vermögensrechtlichen Folgen des Todes eines Menschen regeln. Denn mit dem Tod [...]

  • Testierfreiheit

    Testierfreiheit bedeutet, dass der Erblasser durch Rechtsgeschäft frei bestimmen kann, an welche Person mit dem Erbfall sein Vermögen fallen [...]

  • Vermächtnis

    Ein Vermächtnis nach § 1939 BGB ist die Zuwendung eines Vermögensvorteils von Todes wegen, die weder eine Erbeinsetzung noch eine Auflage ist. Das Vermächtnis ist keine Ereinsetzung. Der [...]

  • Gesamtrechtsnachfolge

    Bei der Gesamtrechtsnachfolge geht die Erbschaft nach § 1922 BGB als Ganzes auf den Erben [...]

  • Testament, Auslegung

    Bei der Testamentsauslegung kommt es - im Gegensatz zu den Auslegungsregeln von empfangsbedürftigen Willenserklärungen - nicht darauf an, wie die Erklärung von dem Bedachten verstanden [...]

  • Erbfolge, gesetzliche

    Die gesetzliche Erbfolge tritt ein, wenn nach dem Tod eines Menschen kein Testament oder Erbvertrag gefunden wird, der Verstorbene also keine letztwillige Verfügung getroffen hat. Die [...]

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  • Erbvertrag

    k.A. [...]

  • Anwachsung

    Unter dem Begriff Anwachsung versteht man die anteilige Erhöhung der Erbteile der übrigen eingesetzten Erben bei Wegfall eines Erben.Sind mehrere Erben in der Weise eingesetzt, dass sie die [...]

  • Pflichtteilsrecht

    k.A. [...]

  • Verwandtschaft

    k.A. [...]

  • Nachlassgericht

    Für die Nachlasspflegschaft tritt an die Stelle des Familiengerichts oder Betreuungsgerichts das Nachlassgericht. Das Nachlassgericht ist für die Anordnung der Pflegschaft, die Auswahl, [...]

  • Erbschaft, Annahme

    Der Anfall der Erbschaft gemäß § 1942 BGB ist insofern vorläufig, als der Erbe ein Ausschlagungsrecht hat. Es besteht eine sogenannte vorläufige Erbschaft. Der Schwebezustand der [...]

  • Abschichtung

    Bei einer sog. Abschichtung gibt ein Miterbe seine Mitgliedschaftsrechte an der Erbengemeinschaft auf, insbesondere sein Recht auf ein Auseinandersetzungsguthaben. Der Erbteil des [...]

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  • Erlassvermächtnis

    04.09.2019 | Bei einem Erlassvermächtnis wird der Beschwerte verpflichtet, den Bedachten von einer Verbindlichkeit gegenüber dem Erblasser, dem Beschwerten oder einem Dritten gegenüber zu befreien. Der [...]

  • Annahme der Erbschaft

    03.09.2019 | Die Annahme der Erbschaft kann ausdrücklich oder konkludent erklärt werden. Die Annahmeerklärung ist grundsätzlich nicht formbedürftig. Voraussetzung einer stillschweigenden [...]

  • Nachfolgeklausel

    03.09.2019 | Eine Nachfolgeklausel im Gesellschaftsvertrag ist Voraussetzung für eine Vererbung des Gesellschaftsanteils. Eine einfache Nachfolgeklausel ermöglicht es, den Gesellschaftsanteil zu [...]

  • Nachlass

    03.09.2019 | Der Wert des Nachlasses ergibt sich, indem von den Aktiva die Erblasserschulden und die Erbfallschulden abgezogen werden. Unter die Nachlassverbindlichkeiten fallen auch die Steuerschulden [...]

  • Pflichtteilsergänzungsanspruch

    03.09.2019 | Hat der Erblasser innerhalb der letzten zehn Jahre vor dem Erbfall eine Schenkung an einen Dritten getätigt, hat der Pflichtteilsberechtigte nach § 2325 BGB einen Anspruch auf [...]

  • Pflichtteilsunwürdigkeit

    03.09.2019 | Der Pflichtteilsanspruch ist zwingendes Recht und steht daher nicht zur Disposition des Erblassers. Ausnahmsweise entfällt der Anspruch bei besonders schweren Verfehlungen des [...]

  • Zusatzpflichtteil

    03.09.2019 | Nach § 2305 BGB hat der Miterbe, der wertmäßig hinter der Hälfte des gesetzlichen Erbteils zurückbleibt, einen Anspruch auf den sog. Zusatzpflichtteil. Dieser Pflichtteilsrestanspruch [...]

  • Nacherbschaft

    28.08.2019 | Nacherbe ist, wer erst dann Erbe des Erblassers wird, wenn zuvor ein anderer Erbe war (§ 2100 BGB). Durch die Bestimmung einer Vor- und Nacherbschaft kann der Erblasser demnach anordnen, [...]

  • Teilerbschein

    21.08.2019 | Ein Teilerbschein gemäß § 2353 BGB ist ein Erbschein, der das Erbrecht eines von mehreren Miterben ausweist. Diese Art von Erbschein kommt in der Praxis immer dann vor, wenn weitere Erben [...]

  • Testament, Widerruf

    20.08.2019 | Der Widerruf eines Testamentes ist gemäß § 2253 BGB grundstzlich möglich. Er ist ausdruck der Testierfähigkeit. Die Wirksamkeit des Widerrufs ist abhängig von der gewählten Art des [...]