Strafgesetzbuch (StGB)

§ 16 Irrtum über Tatumstände

(1) Wer bei Begehung der Tat einen Umstand nicht kennt, der zum gesetzlichen Tatbestand gehört, handelt nicht vorsätzlich. Die Strafbarkeit wegen fahrlässiger Begehung bleibt unberührt.
(2) Wer bei Begehung der Tat irrig Umstände annimmt, welche den Tatbestand eines milderen Gesetzes verwirklichen würden, kann wegen vorsätzlicher Begehung nur nach dem milderen Gesetz bestraft werden.




Artikel zu § 16 StGB 2

Zu § 16 StGB sind weitere Artikel und Definitionen im Rechtswörterbuch vorhanden.

  • Vorsatz

    Rechtswörterbuch > V > Vorsatz

    Vorsatz ist das Wissen und Wollen der Tatbestandsverwirklichung bei Begehung der Tat. Es wird unterschieden zwischen den verschiedenen Formen des Vorsatzes: dolus (...)

Anzeige


Mehr als 6000 Rechtsbegriffe verständlich erklärt. Rechtswörterbuch.de.