Strafgesetzbuch (StGB)

§ 246 Unterschlagung


(1) Wer eine fremde bewegliche Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zueignet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in anderen Vorschriften mit schwererer Strafe bedroht ist.
(2) Ist in den Fällen des Absatzes 1 die Sache dem Täter anvertraut, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe.
(3) Der Versuch ist strafbar.

Rechtswörterbuch

Mit § 246 StGB sind weitere Artikel, Begriffe und Definitionen aus dem Rechtswörterbuch verknüpft.


  • Sache, anvertraute
    Anvertraut ist eine Sache, wenn der Gewahrsam mit der Verpflichtung eingeräumt oder belassen wurde, sie zurückzugeben oder mit ihr in einer bestimmten Weise im Interesse des Eigentümers zu [...]

§ 246 StGB - Kommentierung (Strafgesetzbuch)

Zu § 246 StGB sind aktuell keine Kommentare vorhanden.