Strafprozessordnung (StPO)

§ 249

(1) 1Urkunden und andere als Beweismittel dienende Schriftstücke werden in der Hauptverhandlung verlesen. Dies gilt insbesondere von früher ergangenen Strafurteilen, von Straflisten und von Auszügen aus Kirchenbüchern und Personenstandsregistern und findet auch Anwendung auf Protokolle über die Einnahme des richterlichen Augenscheins.
(2) Von der Verlesung kann, außer in den Fällen der §§ 253 und 254, abgesehen werden, wenn die Richter und Schöffen vom Wortlaut der Urkunde oder des Schriftstücks Kenntnis genommen haben und die übrigen Beteiligten hierzu Gelegenheit hatten. Widerspricht der Staatsanwalt, der Angeklagte oder der Verteidiger unverzüglich der Anordnung des Vorsitzenden, nach Satz 1 zu verfahren, so entscheidet das Gericht. Die Anordnung des Vorsitzenden, die Feststellungen über die Kenntnisnahme und die Gelegenheit hierzu und der Widerspruch sind in das Protokoll aufzunehmen.






Anzeige


§ 152 StPO - StPO

3183 Aufrufe, zuletzt am 20.02.2018

§ 163 StPO - StPO

2957 Aufrufe, zuletzt am 18.02.2018

§ 163b StPO - StPO

2929 Aufrufe, zuletzt am 20.02.2018

§ 68 StPO - StPO

2876 Aufrufe, zuletzt am 20.02.2018

§ 203 StPO - StPO

2620 Aufrufe, zuletzt am 19.02.2018

Das große Nachschlagewerk im Internet. Rechtswörterbuch.de.