Strafprozessordnung (StPO)

§ 397

(1) Der Nebenkläger ist nach erfolgtem Anschluß, auch wenn er als Zeuge vernommen werden soll, zur Anwesenheit in der Hauptverhandlung berechtigt. Im Übrigen gelten die §§ 378 und 385 Abs. 1 bis 3 entsprechend. Die Befugnis zur Ablehnung eines Richters (§§ 24, 31) oder Sachverständigen (§ 74), das Fragerecht (§ 240 Abs. 2), das Recht zur Beanstandung von Anordnungen des Vorsitzenden (§ 238 Abs. 2) und von Fragen (§ 242), das Beweisantragsrecht (§ 244 Abs. 3 bis 6) sowie das Recht zur Abgabe von Erklärungen (§§ 257, 258) steht auch dem Nebenkläger zu.
(2) Wird die Verfolgung nach § 154a beschränkt, so berührt dies nicht das Recht, sich der erhobenen öffentlichen Klage als Nebenkläger anzuschließen. Wird der Nebenkläger zum Verfahren zugelassen, so entfällt eine Beschränkung nach § 154a Abs. 1 oder 2, soweit sie die Nebenklage betrifft.






Anzeige


§ 152 StPO - StPO

3250 Aufrufe, zuletzt am 20.04.2018

§ 163 StPO - StPO

2990 Aufrufe, zuletzt am 21.04.2018

§ 163b StPO - StPO

2969 Aufrufe, zuletzt am 22.04.2018

§ 68 StPO - StPO

2917 Aufrufe, zuletzt am 19.04.2018

§ 203 StPO - StPO

2660 Aufrufe, zuletzt am 21.04.2018

Aus Liebe zum Recht. Rechtswörterbuch.de.