Schadensersatzrecht

Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter (VSD)

Beim Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter (VSD) wird ein Dritter in die Schutzwirkung eines zwischen Gläubiger und Schuldner bestehenden Schuldverhältnisses einbezogen.

Dem mitgeschützten Dritten stehen die vertraglichen Schadensersatzansprüche, die bei einer Verletzung der Schutzpflicht gegenüber dem eigentlichen Gläubiger eingreifen würden, als eigene Ansprüche zu. Der Dritte hat jedoch keinen Anspruch auf die Hauptleistung.


Anzeige


Weitere Begriffe und Definitionen 1

Mit dem Begriff Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter (VSD) sind weitere ähnliche oder verwandte Artikel, Rechtsbegriffe und Definitionen aus dem Rechtswörterbuch verknüpft.

  • Drittschadensliquidation (DSL)

    Eine Drittschadensliquidation (DSL) kommt in Betracht, wenn ein Schaden typischerweise nicht beim Ersatzberechtigten sondern bei einem Dritten (...)



Aus Liebe zum Recht. Rechtswörterbuch.de.