Amtliche Verwahrung

Erbrecht | Amtliche Verwahrung


Gemäß § 2248 BGB hat der Erblasser die Möglichkeit, ein eigenhändiges Testament in amtliche Verwahrung zu geben. Sinn und Zweck iner Verwahrung besteht darin, das Auffinden des Testaments zu erleichtern und es insbesondere vor Fälschung oder Unterdrückung zu schützen.

Zuständig für die Verwahrung ist das Amtsgericht. Ein notarielles Testament wird gemäß § 34 Abs. 1 S. 1 Beurkundungsgesetz (BeurkG) immer in amtliche Verwahrung gebracht.

Der Erblasser hat jederzeit die Möglichkeit, das Testament wieder aus der Verwahrung nehmen. Im Gegensatz zu einem beurkundeten Testament hat die Rücknahme aus der amtlichen Verrwahrung bei einem privatschriftlichen Testament jedoch keine Widerrufswirkung.

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  • Testament
    Ein Testament ist eine vom Erblasser einseitig getroffene Verfügung von Todes wegen. Innerhalb der ordentlichen Testamente wird zwischen dem öffentlichen Testament nach § 2231 BGB und dem [...]
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