Rechtswörterbuch

Rechtswidrigkeit, Angriff (2)

Strafrecht | Allgemeiner Teil | Rechtswidrigkeit, Angriff (2)


Rechtswidrig ist ein Angriff nur dann, wenn die Verletzung rechtlich geschützter Interessen aus einem objektiv pflichtwidrigem Verhalten droht. Das ist dann nicht der Fall, wenn der Angreifer seinerseits ein Eingriffsrecht hat, wenn sich der Angreifer in einem objektiv nicht pflichtwidrigem (Erlaubnis-) Tatbestandsirrtum befindet oder wenn auch die Rechtsgutbedrohung aus einem sonst den allgemeinen Sorgfaltsregeln entsprechenden Verhalten droht.
Mehr zum Thema

Mit dem Artikel Rechtswidrigkeit, Angriff (2) sind weitere Begriffe und Definitionen aus dem Rechtswörterbuch verknüpft.


  • Rechtswidrigkeit, Angriff
    Das Merkmal der Rechtswidrigkeit eines Angriffs ist umstritten. Nach einer Ansicht ist der Angriff rechtswidrig, wenn er objektiv im Widerspruch zur Rechtsordnung steht. Nach einer anderen Ansicht [...]
  • Rechtswidrigkeit, Angriff (1)
    Rechtswidrig ist ein Angriff dann, wenn der Angegriffene die Rechtsverletzung nicht zu dulden braucht. Es kommt ausschließlich auf den Erfolgsunwert des Angriffs an, der nur dann entfällt, wenn sich [...]
Was bedeutet der Begriff Rechtswidrigkeit, Angriff (2)? Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Thema Rechtswidrigkeit, Angriff (2) - Definition und Erklärung. Alle Angaben ohne Gewähr. Es wird keine Gewähr für inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen. Hier gibt es keine Rechtsberatung. Bitte beachten Sie auch unsere Hinweise zu den Rechtsthemen.