Strafbefehl

Im Strafbefehlsverfahren (§§ 407 ff. StPO) findet - im Gegensatz zur Anklage - keine mündliche Hauptverhandlung statt. Es handelt sich vielmehr um eine Verurteilung im Schriftwege, die rechtskräftig wird, wenn der Adressat gegen den Strafbefehl keinen Einspruch einlegt. Wird gegen den Strafbefehl doch Einspruch eingelegt, so kommt es zur Hauptverhandlung.

Durch das Strafbefehlsverfahren sollen die Gerichte und Staatsanwaltschaften aufgrund der fehlenden Hauptverhandlung entlastet werden

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Einspruch Hauptverhandlung

Gesetze und Verordnungen

  • § 407 StPO - Zulässigkeit
    (1) Im Verfahren vor dem Strafrichter und im Verfahren, das zur Zuständigkeit des Schöffengerichts gehört, können bei Vergehen auf schriftlichen Antrag der Staatsanwaltschaft die Rechtsfolgen der [...]
  • § 409 StPO - Inhalt des Strafbefehls
    (1) Der Strafbefehl enthält 1. die Angaben zur Person des Angeklagten und etwaiger Nebenbeteiligter, 2. den Namen des Verteidigers, 3. die Bezeichnung der Tat, die dem [...]
  • § 410 StPO - Einspruch; Form und Frist des Einspruchs; Rechtskraft
    (1) Der Angeklagte kann gegen den Strafbefehl innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung bei dem Gericht, das den Strafbefehl erlassen hat, schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle Einspruch [...]

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