Vaterschaft, Anfechtung

Gemäß § 1599 BGB besteht die Möglichkeit, eine Vaterschaft gerichtlich anzufechten. Dies geschieht durch eine negative Feststellungsklage. Anfechtungsberechtigt sind der als Vater geltende Mann, die Mutter und das Kind. Nicht anfechtungsbrechtigt ist dagegen der Erzeuger des Kindes.

Weitere Themen

  • Vaterschaft
    Vater des Kindes ist nach § 1592 Nr. 1 BGB der Ehemann der Mutter. Ohne bestehende Ehe besteht die Vaterschaft nur bei Anerkennung gemäß § 1592 Nr. 2 BGB oder gerichtlicher Feststellung nach § 1592 [...]

Gesetze und Verordnungen

  • § 1599 BGB - Nichtbestehen der Vaterschaft
    (1) § 1592 Nr. 1 und 2 und § 1593 gelten nicht, wenn auf Grund einer Anfechtung rechtskräftig festgestellt ist, dass der Mann nicht der Vater des Kindes ist. (2) § 1592 Nr. 1 und § 1593 gelten auch [...]
  • § 1600 BGB - Anfechtungsberechtigte
    (1) Berechtigt, die Vaterschaft anzufechten, sind: 1. der Mann, dessen Vaterschaft nach § 1592 Nr. 1 und 2, § 1593 besteht, 2. der Mann, der an Eides statt versichert, der Mutter des Kindes [...]

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