Vermächtnis

Ein Vermächtnis nach § 1939 BGB ist die Zuwendung eines Vermögensvorteils von Todes wegen, die weder eine Erbeinsetzung noch eine Auflage ist. Das Vermächtnis ist keine Ereinsetzung. Der Vermächtnisnehmer hat gemäß § 2174 BGB lediglich einen schuldrechtlichen Anspruch gegen den Erben. Ob im Einzelfall ein Vermächtnis oder eine Ereinsetzung vorliegt, hängt davon ab, ob der Erblasser den Bedachten unmittelbar am Nachlass beteiligen wollte (dann Erbeinsetzung) oder ihm nur einen schuldrechtlichen Anspruch zuwenden wollte (dann Vermächtnis).

Mit dem Begriff Vermächtnis sind weitere Artikel und Definitionen verknüpft.

Zuwendung von Todes wegen Erbeinsetzung Auflage

Weitere Themen

  • Erbschaft
    Die Erbschaft ist das Vermögen des Erblassers, das mit dessen Tod auf die Erben übergeht. Die Erbschaft umfasst sämtliche vermögensrechtliche Positionen mit Aktiva und Passiva. Höchstpersönliche [...]
  • Erblasser
    Erblasser ist derjenige, dessen Vermögen mit dem Tode auf eine oder mehrere Personen [...]

Artikel teilen

Facebook Twitter WhatsApp XING
Hinweis: Diese Seite enthält Informationen zum Thema Definition Vermächtnis . Erklärung und Erläuterung des Begriffs. Alle Angaben ohne Gewähr. Es wird insbesondere keine Gewähr für inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit und/ oder Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen. Hier wird keine Rechtsberatung angeboten. Bitte beachten Sie auch die Hinweise zu den Rechtsthemen.