Rechtswörterbuch

Vermeidbarkeitstheorie

Strafrecht | Allgemeiner Teil | Vermeidbarkeitstheorie


Nach der herrschenden Vermeidbarkeitstheorie ist der eingetretene Erfolg dem Täter nur dann objektiv zurechenbar, wenn feststeht, dass er bei gehöriger Sorgfalt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vermieden worden wäre.

Mehr zum Thema

Mit dem Artikel Vermeidbarkeitstheorie sind weitere Begriffe und Definitionen aus dem Rechtswörterbuch verknüpft.


  • Risikoerhöhungslehre
    Nach der sog. Risikoerhöhungslehre ist Rechtsgutsverletzung bereits dann objektiv zurechenbar, wenn das sorgfaltswidrige Verhalten das Risiko des Eintritts der Rechtsgutsverletzung nachweisbar erhöht [...]
  • Fahrlässigkeit
    Fahrlässigkeit bedeutet fahrlässiges Handeln. Fahrlässig handelt, wer die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt (§ 276 II). Anders als im Strafrecht stellt der zivilrechtliche [...]
Was bedeutet der Begriff Vermeidbarkeitstheorie? Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Thema Vermeidbarkeitstheorie - Definition und Erklärung. Alle Angaben ohne Gewähr. Es wird keine Gewähr für inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen. Hier gibt es keine Rechtsberatung. Bitte beachten Sie auch unsere Hinweise zu den Rechtsthemen.