Geschäftsbesorgungsvertrag

Der Geschäftsbesorgungsvertrag ist in § 675 BGB geregelt. Gemäß § 675 Abs. 1 BGB ist das Auftragsrecht auf einen Dienstvertrag oder Werkvertrag, die eine Geschäftsbesorgung zum Gegenstand haben, anzuwenden.

Unter dem Begriff Geschäftsbesorgung im Sinne des § 675 BGB fallen nach herrschender Meinung. nur selbständige Tätigkeiten wirtschaftlicher Art. Dabei bezieht sich das Merkmal "selbständig" nicht auf die rechtliche Stellung sondern auf die eigentliche Tätigkeit.

Mit dem Begriff Geschäftsbesorgungsvertrag sind weitere Artikel und Definitionen verknüpft.

Geschäftsbesorgung

Weitere Themen

  • Vertrag
    Der Vertrag ist ein Rechtsgeschäft. Es besteht aus inhaltlich übereinstimmenden, mit Bezug aufeinander abgegebenen Willenserklärungen (Angebot und Annahme) von mindestens zwei Personen. Durch den [...]
  • Dienstvertrag
    Der Dienstvertrag ist ein gegenseitiger Vertrag, durch den sich der Dienstverpflichtete zur Leistung der versprochenen Dienste und der Dienstberechtigte zur Zahlung der vereinbarten Vergütung [...]
  • Werkvertrag
    Der Werkvertrag ist in den §§ 631 ff. BGB geregelt. Ein Werkvertrag kommt durch zwei übereinstimmende Willenserklärungen zustande, die darauf gerichtet sind, einen körperlichen oder unkörperlichen [...]

Gesetze und Verordnungen

  • § 675 BGB - Entgeltliche Geschäftsbesorgung
    (1) Auf einen Dienstvertrag oder einen Werkvertrag, der eine Geschäftsbesorgung zum Gegenstand hat, finden, soweit in diesem Untertitel nichts Abweichendes bestimmt wird, die Vorschriften der §§ 663, [...]

Artikel teilen

Facebook Twitter WhatsApp XING
Hinweis: Diese Seite enthält Informationen zum Thema Definition Geschäftsbesorgungsvertrag . Erklärung und Erläuterung des Begriffs. Alle Angaben ohne Gewähr. Es wird insbesondere keine Gewähr für inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit und/ oder Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen. Hier wird keine Rechtsberatung angeboten. Bitte beachten Sie auch die Hinweise zu den Rechtsthemen.