Sachenrecht

Auflassung

Für die Eigentumsübertragung von Grundstücken ist gemäß § 873 I BGB die Einigung zwischen den Beteiligten und die Eintragung des Rechtsübergangs im Grundbuch erforderlich.

Die Einigung zwischen dem Veräußerer und dem Erwerber wird als Auflassung bezeichnet. Sie hat aufgrund der besonderern Bedeutung beim Grundstückskauf bei gleichzeitiger Anwesenheit beider Teile vor einer zuständigen Stelle (regelmäßig Notar) zu erfolgen.


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Weitere Begriffe und Definitionen 2

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Gesetze und Verordnungen 3

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