Rechtswörterbuch

Wettbewerbsverbot

Arbeitsrecht | Wettbewerbsverbot


Dem Arbeitnehmer ist es während eines bestehenden Arbeitsverhältnisses untersagt, seinem Arbeitgeber ohne dessen Einverständnis Konkurrenz zu machen, indem er Geschäfte im selben Tätigkeitsbereich ausübt, weder für sich noch für eine dritte Person. Es besteht ein vertragliches Wettbewerbsverbot, § 60, 61 Handelsgesetzbuch (HGB).

Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses muss ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot gesondert vereinbart werden im Form einer sog. Konkurrenzklausel. Eine solche Klausel kann aber nur wirksam vereinbart werden, wenn der Arbeitgeber sich im gleichen Zug zur Zahlung einer Karenzentschädigung verpflichtet.

Mehr zum Thema

Mit dem Artikel Wettbewerbsverbot sind weitere Begriffe und Definitionen aus dem Rechtswörterbuch verknüpft.


  • Arbeitsvertrag
    Ein Arbeitsvertrag ist eine individuelle Vereinbarung zwischen einem Arbeitgeber und einem Arbeitnehmer, durch die wechselseitige Rechte und Pflichten der Vertragsparteien konkretisiert werden. Es [...]
  • Arbeitsvertrag
    Der Arbeitsvertrag ist ein gegenseitiger Vertrag, durch den sich der Arbeitnehmer zur Leistung der versprochenen Arbeit und der Arbeitgeber zur Gewährung des vereinbarten Arbeitsentgelts [...]
Angezeigt werden alle Artikel aus dem Rechtswörterbuch zum Thema Wettbewerbsverbot - Begriff, Definition und Erklärung. Alle Angaben ohne Gewähr. Es wird keine Gewähr für inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen. Hier gibt es keine Rechtsberatung. Bitte beachten Sie auch unsere allgemeinen Hinweise zu den Rechtsthemen.