Rechtswörterbuch

Probezeit

Arbeitsrecht | Probezeit


Die Vereinbarung einer Probezeit dient Arbeitgeber und Arbeitnehmer dazu, innerhalb einer vereinbarten Zeit, zu erproben, ob eine weitere dauerhafte Zusammenarbeit möglich erscheint.

Eine Probezeit kann grundsätzlich von den Parteien im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften frei ausgestaltet werden. Für Arbeitsverhältnisse, auf welche TVöD oder TV-L Anwendung finden, gelten besondere tarifliche Regelungen.

Gemäß § 622 Abs. 3 BGB kann eine Probezeit für die Dauer von maximal sechs Monaten vereinbart werden.

Während der Dauer der Probezeit beträgt die Kündigungsfrist grundsätzlich zwei Wochen (§ 622 Abs. 3 BGB), sofern nicht eine längere Frist im Arbeitsvertrag vereinbart oder durch Tarifvertrag festgelegt wurde.

Mehr zum Thema

Mit dem Artikel Probezeit sind weitere Begriffe und Definitionen aus dem Rechtswörterbuch verknüpft.


  • Arbeitsvertrag
    Ein Arbeitsvertrag ist eine individuelle Vereinbarung zwischen einem Arbeitgeber und einem Arbeitnehmer, durch die wechselseitige Rechte und Pflichten der Vertragsparteien konkretisiert werden. Es [...]
  • Arbeitsvertrag
    Der Arbeitsvertrag ist ein gegenseitiger Vertrag, durch den sich der Arbeitnehmer zur Leistung der versprochenen Arbeit und der Arbeitgeber zur Gewährung des vereinbarten Arbeitsentgelts [...]
  • Kündigung des Arbeitsverhältnisses
    Bei der Kündigung handelt es sich um die wichtigste Art der Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Die freie Kündbarkeit des Arbeisvertrages ist weitgehend durch den Gesetzgeber eingeschränkt [...]
Gesetze & Verordnungen
Hinweis: Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Thema Probezeit (Begriff, Definition und Bedeutung). Alle Angaben ohne Gewähr. Es wird keine Gewähr für inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen. Hier gibt es keine Rechtsberatung. Bitte beachten Sie auch unsere Hinweise zu den Rechtsthemen.