Rechtswörterbuch

Rufbereitschaft

Arbeitsrecht | Rufbereitschaft


Eine Rufbereitschaft ist in der Regel anzunehmen, wenn sich der Arbeitnehmer auf Anordnung des Arbeitgebers außerhalb seiner regelmäßigen Arbeitszeit an einer bestimmten Stelle aufzuhalten hat, um auf Abruf die Arbeit aufzunehmen. Der Arbeitnehmer kann sich grundsätzlich an einer beliebigen Stelle aufhalten. Er muss jedoch die Arbeitsstätte in angemessen kurzer Zeit erreichen können, damit die Arbeitsaufnahme gewährleistet ist. Unter Umständen muss er seinen Aufenthaltsort auf dem Arbeitgeber anzeigen. Die Rufbereitschaft gehört im Gegensatz zu Arbeitsbereitschaft und Bereitschaftsdienst nicht zur Arbeitszeit im Sinne des § 2 Abs. 1 Arbeitszeitgesetz (ArbZG).
Mehr zum Thema

Mit dem Artikel Rufbereitschaft sind weitere Begriffe und Definitionen aus dem Rechtswörterbuch verknüpft.


  • Arbeitszeit
    Arbeitszeit im Sinne des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG) ist die Zeit vom Beginn bis zum Ende der Arbeit ohne Ruhepausen. Gesetzlich geregelt ist die Arbeitszeit im Arbeitszeitgesetz (ArbZG). Es enthält [...]
  • Arbeitszeit
    Die Arbeitszeit wird grundsätzlich durch den Arbeitsvertrag bestimmt. Die Vertragsfreiheit wird allerdings durch zahlreiche gesetzliche Vorschriften, wie z.B. das Arbeitszeitgesetz (ArbZG), das [...]
  • Arbeitnehmer
    Arbeitnehmer ist, wer aufgrund eines privatrechtlichen Vertrages im Dienste eines anderen in persönlicher Abhängigkeit zur Arbeit verpflichtet ist. § 1 Abs. 1 der Lonsteuerdurchführungsverordnung [...]
Was bedeutet der Begriff Rufbereitschaft? Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Thema Rufbereitschaft - Definition und Erklärung. Alle Angaben ohne Gewähr. Es wird keine Gewähr für inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen. Hier gibt es keine Rechtsberatung. Bitte beachten Sie auch unsere Hinweise zu den Rechtsthemen.