Erholungsurlaub Definition

Dienstag, 23. September 2014 | 89 User Online

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ARBEITSRECHT

Erholungsurlaub

Unter Erholungsurlaub versteht man den gesetzlich geregelten Freistellungsanspruch des Arbeitnehmers von der ihm obliegenden Arbeitspflicht, der die Pflicht des Arbeitgebers zur Lohnzahlung unberührt lässt.

Die gesetzlichen Bestmmungen des Bundesurlaubgesetzes (BUrlG) gewährleisten jedem Arbeitnehmer einen Mindesurlaubsanspruch. Außerdem regeln sie die Urlaubsgewährung und Urlaubsvergütung. Durch den Arbeitsvertrag (vertragliche Vereinbarung) kann der Anspruch auf Erholungsurlaub für den Arbeitnehmer günstiger geregelt werden. Lediglich per Tarifvertrag können in Einzelnen üngünstigere Regelungen als im Bundesurlaubsgesetz vereinbart werden.

Besondere Urlaubsregelungen gelten für jugendliche Arbeitnehmer, Schwerbehinderte und in Arbeitnehmer, die in Hemarbeit beschäftigt werden.

Gemäß § 3 Bundesurlaubsgesetz beträgt der volle jährliche Mindestanspruch 24 Werktage (20 Arbeitstage). Dieser Anspruch wird zum ersten Mal nach sechsmonatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses erworben (Wartezeit).


Schlagwörter

Urlaub   Arbeitsvertrag   Arbeitgeber   Arbeitnehmer   Bundesurlaubsgesetz   gesetzlicher Urlaubsanspruch   Wartezeit  


Weitere Begriffe und Definitionen


  1. Arbeitsvertrag
    Der Arbeitsvertrag ist ein gegenseitiger Vertrag, durch den sich der Arbeitnehmer zur Leistung der versprochenen Arbeit und der Arbeitgeber zur (...)
  2. Urlaubsanspruch
    Der Urlaubsanspruch ist im Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) geregelt. Der gesetzliche Urlaubsanspruch beträgt nach § 3 BUrlG mindestens 24 Werktage, (...)
  3. Urlaubsgeld
    Das sog. Urlaubsgeld ist vom gesetzlichen Urlaubsentgelt zu unterscheiden. Während der Arbeitnehmer gemäß § 1 BUrlG einen Anspruch auf bezahlten (...)
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Zugehörige Gesetze und Normen

  1. § 3 BUrlG - Dauer des Urlaubs
    (1) Der Urlaub beträgt jährlich mindestens 24 Werktage. (2) Als Werktage gelten alle Kalendertage, die nicht Sonn- oder gesetzliche Feiertage (...)


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